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Die Nieren – Wurzel des Lebens!

Der jetzt stattfindende Herbstfellwechsel bringt unserem Pferd ein dichtes, mit Wollhaar ausgestattetes Winterfell. Dieses Unterhaar dient der Wärmeisolierung und sorgt auch dafür, dass keine Feuchtigkeit an die Haut gelangt. Auch die sogenannten Grannenhaare, die beim Pferd unterhalb des Kinns wachsen, werden im Winter viel länger. Sie sind dazu da, Feuchtigkeit vom Pferd wegzuleiten.

Spätestens wenn uns der kalte Herbstwind um die Nase pfeift möchten wir, dass unser Pferd ein solch dichtes und wärmendes Fell hat, um sich gegen Nässe und Kälte zu schützen. Leber und Nieren als die Entgiftungsorgane des Körpers werden dafür stark beansprucht. Besonders die Nieren sind anfällig in dieser Jahreszeit, sie werden deshalb in der traditionellen chinesischen Medizin auch dem Winter zugeordnet und als Wurzel des Lebens bezeichnet. Gerne möchte ich Ihnen die Nieren, ihre Funktionen und Ihre Bedürfnisse näher vorstellen.

Den Nieren spricht man den Sitz der angeborenen Vitalkraft zu, sie nähren und erwärmen alle Organe und sind die Grundlage der Atmung. Über die Blase scheiden sie Harnstoff, Harnsäure und andere giftig wirkende Substanzen aus. Sie regulieren den Wasserhaushalt, sind zuständig für den Salzhaushalt, regulieren den Druck in den Zellen sowie den Säure-Basenhaushalt. Sie liegen in der Lendengegend beidseits der Wirbelsäule hinter der Sattellage.
 
Bei den heutigen Fütterungs- Haltungs- und Umweltbedingungen sind die Nieren des Pferdes ebenso wie die Leber häufig überlastet. Leider werden sie medizinisch nur selten beachtet, das kann damit zu tun haben, dass wenn Nierenwerte im Blutbild auffällig sind, bereits ca. 70% der Nierenfunktionen irreparabel zerstört sind.

Die Hauptursachen von Nierenfunktionsstörungen sind:
  • Übersäuerung, welche durch zu viel Säure im Darm entsteht:  die Aufgabe des Säuren-Basenausgleichs wird auch mit Mineralstoffen geregelt. Eine übermässige Aufnahme von Säuren welche nicht in einer angemessenen Zeit abgebaut und ausgeschieden werden können führt zu Mineralimbalancen und Wassereinlagerung im Gewebe
  • Überschuss von schnell verfügbaren Kohlenhydraten: ein hoher Blutzuckerspiegel beschädigt die Innenwände der Nierenkapillaren. So können die Nieren nicht mehr gut filtrieren und damit Abfallstoffe nicht mehr gut ausscheiden
  • Überschuss von Protein (Eiweiss): Nur ein geringer Teil der gefütterten Aminosäuren werden vom Pferd tatsächlich verstoffwechselt und benötigt, zb. für Muskelaufbau. Überschüssige Aminosäuren werden abgebaut, als Abfallprodukt bleibt Harnstoff, der über die Nieren ausgeschieden werden muss, diese Kapazität ist aber beschränkt. Harnstoff kann auch über den Darm oder die Haut ausgeschieden werden. Störungen im Darm und Hautprobleme sind die Folge.
  • Weitere Belastungsfaktoren sind: Fellwechsel, Medikamente, vor allem Cortison und Sedierung, Feuchte Kälte, Stress, Angst und anderes

So können Sie die Nieren (und natürlich auch die Leber) Ihres Pferdes unterstützen:
  • Überprüfen des Futters: einwandfreie Futterqualität, keine silierten Futtermittel (sauer!), Gehalt an schnell verfügbaren Kohlenhydraten, Eiweiss, Fett und andere belastende Zusatzstoffe, Bioverfügbarkeit der Mineralien
  • Überprüfen der Ausrüstung: Sättel, die in der Nierengegend Druck ausüben, können diese nachhaltig schädigen
  • Überprüfen der Haltung: Zugluft, Feuchte-Kälte, nasse Einstreu sind Gift für die Nieren. Im Bedarfsfalle und bei besonderen Wetterlagen ist das Decken der Nierengegend empfehlenswert. Bei Unterkühlung oder Nierenfunktionsstörungen darf gern auch Wärme in Form von Nierendecken mit wärmereflektieren Keramikfäden, erwärmte Moorpackungen oder Moxa (TCM) zugefügt werden. Überdenken ob eine Schur, vor allem über den Rücken, wirklich nötig ist
  • Kräuter- resp. Entgiftungskuren: Birkenblätter, Brennnessel, Brombeerblätter, Goldrute, Ackerschachtelhalm, Petersilie, Wachholder für die Nieren und Löwenzahn, Mariendistel, Artischocke, Klettenwurzel, Schafgarbe, Petersilie und Labkraut für die Leber
  • Wenn die Leber und die Nieren verstärkt ausscheiden, sollten die gelösten Toxine unbedingt gebunden werden, damit diese nicht erneut in den Blutkreislauf gelangen können. Hier hat sich der Einsatz von Urgesteinen bewährt, die neben der Toxinbindung noch viele weitere positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel von Pferden haben. Urgesteine wie vulkanische Tonminerale (z. B. Bentonite) und sedimentäre Gesteine (z. B. Zeolithe) regulieren den Säure-Basenhaushalt, binden Mykotoxine, Schwermetalle, Endotoxine, Viren, Keime, Ammoniak und Radionuklide. Sie unterstützen den Darm in seiner Funktionsfähigkeit und stärken damit gleichzeitig das Immunsystem. Durch die Bindung und Ausscheidung von schädlichen Substanzen nehmen sie der Leber Arbeit ab und helfen ihr, sich schneller zu regenerieren
                  
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Ich wünsche Ihnen einen schönen farbigen Spätsommer und viel Wärme für den Winter!
© Martina Bigler - vitale-tiere.ch
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